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31.8.2010 Abgeschlossener Brückenneubau Auf Grundlage der Betonfertigteilen wird die Fahrbahnplatte vor Ort betoniert Beim K9-Bauerk über der A60 wurde die Kombination von Fertigteilen und Ortbeton gewählt, um den Autobahnverkehr durch die Baustelle nicht mehr als nötig zu beeinträchtigen. Das Bauwerk der Alten Mainzer Straße wäre auch komplett aus Ortbeton baubar. Jedoch würden dadurch mehr Eingriffe in den Verkehrsfluss erforderlich: zum Beispiel müßte die Schalung für den Beton montiert und nach erfolgter Betonage demontiert werden. Die Betonfertigteile haben diese Schalung ersetzt. Wie bei einem Ortbetonbauwerk wird nach den Schalarbeiten die Bewehrung hergestellt (siehe unteres Foto).
Anschließend wird das K9-Bauwerk vor Ort mit zwei Betonpumpen betonniert. Die Dicke der örtlich aufbetonierten Fahrbahnplatte beträgt 20 cm an den Fahrbahnrändern und 27 cm in der Fahrbahnmitte. Somit wird die Fahrbahn, zusätzlich zum Längsgefälle, mittels eines Dachprofils in Querrichtung entwässert.
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15.7.2010 Brückenneubau mit Betonfertigteilen Auf Grundlage von Betonfertigteilen wächst die neue K9-Brücke heran Die K9-Brücke wird als Zweifeldbrücke aus Fertigteilen mit Ortbetonergänzung ausgeführt. Das Brückenfeld über der Nordfahrbahn hat eine Länge von 24,30 Meter. Das Brückenfeld über der Südfahrbahn hat eine Länge von 20,00 Meter. Die Breite der Brücke beträgt 15,40 m. Der Überbau der Brücke besteht aus vorgespannten Stahlbeton-Fertigteilträgern, 7 im Norden und 7 im Süden. Diese werden auf die Widerlager (Nord und Süd) und den Mittelpfeiler aufgelegt und ausgerichtet. Anschließend werden die Betonfertigteile in ihrer Lage fixiert und zur Lagesicherung miteinander verschweißt. Die Fugen zwischen den Fertigteilen werden verschlossen. Somit ist die Baustelle vom Verkehrsraum getrennt. Nach der Fertigteilmontage werden die Kappen und eine Fahrbahnplatte aufbetoniert. Somit ist das Bauerk zu einem 2-feldrigen Durchlaufträger verbunden.
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30.6.2010 Brückenrückbau ohne Abbruch Die Behelfsbrücke für den Straßenverkehr der Alten Mainzer Straße wird demontiert Die A60 wurde in Höhe der K9 für beide Fahrtrichtungen 6 Stunden lang gesperrt, um eine Behelfsbrücke demontieren zu können. Die Behelfsbrücke war die Straßenverbindung zwischen Hechtsheimer Straße und Alte Mainzer Straße. Die Behelfsbrücke war nötig, um den Autobahnverkehr im Süden (Richtungsfahrbahn Frankfurt) über der K9 fließen zu lassen, während unter der K9 die neue Autobahn im Norden (Richtungsfahrbahn Bingen) gebaut wurde. An der Stelle der Behelfsbrücke wird die endgültige Brücke gebaut. Die Behelfsbrücke war 33 m lang und 7 m breit. Sie wurde aus vier Teilen zusammengesetzt. Mit Hubbühnen gelangten die Arbeiter an die Verschraubungen, die die vier Teile der Behelfsbrücke zusammenhielten. Ein Autokran hat die Behelfsbrücke auf LKW´s geladen. Die Einzelteile sind zwischen 9 und 22 Meter lang und 3,5 Meter breit. Somit ist eine Brücke zurückgebaut worden, die an anderer Stelle wieder aufgebaut wird. Es gab keinen Abbruch mit Staub und Lärm, sondern einen geregelten Rückbau, indem die vier Brückenteile auseinandergeschraubt wurden.
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3.5.2010 Pressetermin Tunneldurchstich Süd Im Jahr 2008 gab es zwei Großereignisse auf der Tunnelbaustelle, die zusammen mit dem Verkehrsministerium, der Bevölkerung und der ausführenden Baufirma begangen wurden. Zuerst wurde der Tunnel für die Richtungsfahrbahn Bingen durchstoßen und zum ersten Mal war der nördliche Tunnel durchgängig. Anschließend wurde der Tunnel für die Bevölkerung begehbar bzw. befahrbar. Zwei Jahre später ist der südliche Tunnel, die Richtungsfahrbahn Frankfurt durchgängig. Somit ist ein weiterer, großer Schritt erfolgt, der zur Vollendung der Tunnels führt. Mit dem nun anstehenden Erdaushub im Rampentunnel, werden alle vier Tunnels ausgehoben sein. Der erste Tunnel ist die derzeit befahrene Richtungsfahrbahn Bingen. Der zweite Tunnel ist die zukünftige Auffahrtsrampe von Mainz nach Frankfurt. Heute vollendete sich der Aushub des Tunnels für die Richtungsfahrbahn Frankfurt. Die Ausfahrtsrampe von Bingen nach Mainz ist der vierte und letzte noch auszuhebende Tunnel.
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25.3.2010 Landschaftsbau Eingrünung und Begrünung des Straßenprojektes Mainzer Ring Seit Oktober letzten Jahres finden Landschaftsbauarbeiten auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses am Mainzer Ring zwischen dem Autobahnkreuz Mainz-Süd und der Weisenauer Rheinbrücke statt. Die Arbeiten umfassen die Bepflanzung der Autobahnböschungen und Autobahnnebenflächen wie zum Beispiel die Ein- und Ausfahrtsbereiche der verschiedenen A60-Anschlussstellen. Neben dieser Eingrünung und Begrünung des Straßenprojektes - Umbau der A60 Mainzer Ring - werden noch und wurden bereits auch Ausgleichsmaßnahmen im Wildgraben und Marienborner Graben angelegt. Hierbei werden auf ehemaligen Ackerflächen in einer Größenordnung von ca. 3,5 ha Biotopflächen mit Baum- und Strauchpflanzungen und auch Obstwiesen angelegt. Nach Abschluß der Pflanzarbeiten- voraussichtlich Ende März – erfolgt noch in Kürze die Einsaat der Flächen mit einer kräuterreichen Wiesenmischung. Die ausführende Firma wird die neuen Anpflanzungen und Wiesenflächen bis 2012 pflegen und unterhalten. Im Rahmen der oben genannten Arbeiten wurde folgende Begrünung gepflanzt:
Östlich der zukünftigen Ausfahrt Hechtsheim-Ost wurden 8 kleinkronige Rotdörner (siehe obiges Foto) ein kleiner bis mittelgroßer Baum mit Dornen an den Zweigen, der rot blüht, gepflanzt.
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1.3.2010 Tunnelbau Tunnelbau von oben und von unten
Das obigen Foto zeigt die Bewehrungsarbeiten am Tunnel (Blick in Richtung Westen). Dies ist der letzte Tunnelblock im Bereich der Geschwister-Scholl-Straße. Wenn dieser Tunnelblock betoniert ist, sind zwei große Tunnelabschnitte von Westen und von Osten zusammengewachsen. Der Tunnel besteht im Querschnitt betrachtet aus drei Wänden und zwei Decken. Eine Decke über jeder Richtungsfahrbahn und eine Wand (im obigen Foto rechts) zwischen den Richtungsfahrbahnen Bingen und Frankfurt. Eine Wand auf der Seite von Mainz und eine von Hechtsheim (im obigen Foto links). Im Längsschnitt betrachtet ist der Tunnel in Blöcke unterteilt. Jeweils am östlichen und westlichen Ende des Tunnels wurden die Betonagen der Tunneldeckenblöcke begonnen. So hat man sich blockweise von den Tunnelportalen zur Tunnelmitte vorgearbeitet. Mit dem oben gezeigten Deckenblock ist die Lücke zwischen Ost und West geschlossen und die Tunneldecke ist durchgängig hergestellt. Nach dem der Beton der Tunneldecken ausgehärtet ist, begann der Erdaushub (siehe unteres Foto). Er startete am Westportal und ist bis zur Geschwister-Scholl-Straße vorgedrungen. Auch vom Ostportal des Tunnels hat der Erdaushub begonnen. Es laufen also Arbeiten am Tunnel gleichzeitig von oben und von unten, jedoch nicht an derselben Stelle.
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28.1.2010 Lärmschutzwand Weisenau Gegenüber des Lärmschutzwalls entsteht eine Lärmschutzwand
Südlich der Autobahn besteht bereits seit Jahren ein hoher Lärmschutzwall. Nun entsteht nördlich der Autobahn bei Weisenau eine Lärmschutzwand. Die neue Wärmschutzwand wird auf den bereits bestehenden Lärmschutzwall (siehe obiges Foto) gebaut. Die über 700 Meter lange Lärmschutzwand auf der Nordseite der A60 beginnt im Bereich des Steinbruchs und endet an der Max-Hufschmitdt-Straße. Sie besteht aus zwei Teilen, ein Teil westlich der Fußgängerbrücke (Bauwerksabschnitt A) über der A 60 und ein Teil östlich der Fußgängerbrücke (Bauwerksabschnitt B). Im Bereich der Fußgängerbrücke sind die zwei Lärmschutzwände versetzt angeordnet, damit Lärmschutzwand und Fußgängerbrücke ihre Funktionen: Lärmschutz und Wegeverbindung auch weiterhin erhalten. Der Bauwerksabschnitt A hat eine Länge von 470 m und eine mittlere Höhe von 4,70 m, der Bauwerksabschnitt B hat eine Länge von 275 m und eine mittlere Höhe von 3,90 m. Die Lärmschutzelemente bestehen größtenteils aus Holz und teilweise aus Acrylglas. Das Acrlglas kommt im Bereich der Fußgängerbrücke zum Einsatz. Die Abschlüsse der Lärmschutzwand bilden "Betonsegel". Die "Betonsegel" sind bereits an der Geschwister-Scholl-Straße und westlich den Autobahntunnels zu sehen.
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