5.12.2011
AS Mainz-Weisenau

Nachdem die Autobahnbrücken über der L425 und K9 verschwunden sind, verschwanden nun die Behelfsbrücken an der AS Weisenau


In der Anschlussstelle Mainz-Weisenau wurden Behelfsbrücken demontiert. Die Behelfsbrücken trennten den Baustellen- vom öffentlichen Verkehr. Die Baustraße war durch die Behelfsbrücken unabhängig vom öffentlichen Verkehrsfluss. Somit wurde der ab- und auffließenden Verkehr von der BAB A60 nicht durch den Transport von 450000 Kubikmeter Erde aus den Tunnel in Hechtsheim behindert. Der Erdaushub wurde vom Tunnel und den Voreinschnitten über die Anschlussstelle in den Steinbruch bei Weisenau/Laubenheim gefahren.
Zur Demontage wurde die Ab- bzw. Auffahrt stundenweise gesperrt, während die Behelfsbrücken in Längsrichtung auseinandergeschraubt und anschließend mit einem Kran auf die Schwerlastransporter geladen wurden.
Sobald die Widerlager der Behelfsbrücken zurückgebaut sind, sind Ab- und Auffahrt vom Baustellenverkehr befreit.



31.10.2011
AS Mainz-Hechtsheim-Ost

Tunnelbaustelle aus der Vogelsperspektive


Im obigen Foto sehen Sie die Tunnelbaustelle aus der Vogeslperspektive. Gut zu erkennen ist die Ausfahrtsrampe von Frankfurt nach Mainz-Hechtsheim (rechts im Foto), die außerhalb des Tunnels liegt. In der Mitte des Fotos ist das Nordportal zu erkennen. Verkehrsteilnehmer gelangen über das Nordportal von Mainz nach Bingen. Am linken Rand des Fotos ist der Rampentunnel, der aus dem Boden "herauswächst" und die Fahrbeziehung Bingen-Mainz und Mainz-Frankfurt ermöglicht. Auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt entsteht gerade die Galerie östlich des Tunnels. Die Arbeiten zur Bepflanzung laufen, die braue Erde ist aufgebracht. Sie wird den Tunnel in Zukunft begrünen, wie es westlich des Tunnels schon zu sehen ist.



1.8.2011
Asphalteinbau

Der Voreinschnitt West der Richtungsfahrbahn Frankfurt wird asphaltiert


Im 700 m langen Voreinschnitt West wird Asphalt eingebaut. Der Einbau der Asphaltschichten erfolgt von unten nach oben und beginnt mit der Tragschicht. Sie ist die stärkste Schicht und wird in 2 Lagen (je 11 cm) eingebaut (siehe Fotos). Anschließend wird die Binderschicht (8,5 cm) eingebaut. Zum Schluss wird die Deckschicht (3,5 cm) als Verschleißschicht eingebaut. Unterhalb des 34 cm starken Asphaltpakets befindet sich eine 46 cm starke Frostschutzschicht aus Schotter. Somit ergibt sich eine Gesamtdicke von 80 cm, die der Bauklasse SV für Autobahnen entspricht.



LKW´s liefern den Walzasphalt (max. 180°) mit winddichter Abdeckplane vom Asphaltmischwerk zur Baustelle. Ein LKW kippt den Asphalt direkt in den Asphaltfertiger und wird gleichzeitig vom Asphaltfertiger vorwärts geschoben. Der Asphaltfertiger verteilt den Asphalt gleichmäßig auf der zukünftigen Fahrbahn und es erfolgt eine Vorverdichtung. Anschließend wird der Asphalt von Walzen verdichtet und somit tragfähig.



15.6.2011
Tunnelnordportal

Nordportal mit Radien und Ellipsen


Über das Nordportal kommt man von Mainz nach Bingen und in den A60-Tunnel.

In der Draufsicht haben die seitlichen Stützwände des Norportals eine elliptische Krümmung mit Radien zwischen 10 und 18 Meter. Die Krümmung zieht sich vom Tunnel bis in beide Böschungen. Die Deckenunterseite des Portals wird mit einem gleichförmigen Radius von 5 Meter zur Brüstung nach oben verzogen. Der Wandkopf beider Portalstützwände schließt an die Oberkante des Tunnelportals an und verläuft mit gleicher Höhe bis in die Böschungen.

Die Wandansicht gliedert sich in Sockel und Lärmschutzvorsatzschale. In die Lärmschutzvorsatzschale werden noch Lärmschutzelemente flächenbündig eingebaut. Der Übergang der Oberkante der Lärmschutzvorsatzschale aus dem Tunnel kommend bis zur Unterkante des Wandkopfs ist bogenförmig ausgebildet. Alle sichtbaren Flächen sind mit glatter Sichtbetonschalung hergestellt. Im Bereich des Wandsockels wurden zur Oberflächengestaltung senkrechte Strukturleisten im Abstand von 2,5 m in die Schalung eingelegt.



20.4.2011
Gurtbalken an Vogelsbergwand

Bau eines verankerten Gurtbalkens für die Stützwand in Höhe der Vogelsbergsiedlung

Die Stützwand entlang der Vogelsbergsiedlung besteht aus einer Bohrpfahlwand mit Kopfbalken am oberen Ende der Pfähle und Gurtbalken unterhalb des Kopfbalkens. Der Gurtbalken wird mit Zugglieder aus Stahl bis zu 34 m tief im Boden verankert.


Der Gurtbalken wird auf einer Sauberkeitsschicht bewehrt, eingeschalt und betoniert (siehe untere Fotos). Anschließend wird die Sauberkeitsschicht zurückgebaut.


Damit die Gurtbalken mit Ankern im Vogelsberg gesichert werden können, wird der Gurtbalken und die Bohrpfahlwand durchbohrt (siehe untere Fotos).


Im unteren linken Foto sehen Sie die Herstellung des Ankerbohrlochs. Dabei handelt es sich um eine verrohrte Drehbohrung. Nach dem Einführen von Zuggliedern (rechtes untere Foto) wird der Verpresskörper am Ende der Bohrung hergestellt. Abschließend wird der Anker mit einer bestimmten Vorspannung befestigt. Die eingeführten Stahlglieder übertragen nun den Zug zwischen dem Verpresskörper im Boden und dem Gurtbalken.




22.3.2011
Kopfbalken an Vogelsbergwand

Bau des Kopfbalkens für die Stützwand in Höhe der Vogelsbergsiedlung von Hechtsheim


Die Stützwand am Vogelsberg besteht, wie berichtet, aus überlappenden Bohrpfählen, deren oberes Ende mit einem Kopfbalken aus Ortbeton verbunden wird. Somit wird der Geländesprung zwischen der tief liegenden Autobahn und der Böschung des Vogelsbergs abgestützt.

Der Kopfbalken besteht, in Längsrichtung gesehen, aus mehreren einzelnen Abschnitten, die über Dehnungsfugen miteinander verbunden sind. Jeder einzelne Abschnitt, wird vor Ort geschalt, bewehrt und betoniert. Die Bohrpfähle werden zunächst auf ihrem oberen Ende mit einer Sauberkeitsschicht (siehe obiges Foto) versehen, auf die anschließend der Kopfbalken (siehe unteres Foto) aufgebracht wird.



Im unteren Fotos sehen Sie die gepflasterte Entwässerungsrinne, die das Oberflächenwasser sammelt. Zusätzlich wird versickertes Wasser über Brunnenbohrungen (siehe blaue senkrechte Röhren) abgeleitet. Die Rinne wurde nicht gemeinsam mit dem Kopfbalken betoniert, sondern ist separat hergestellt.




28.1.2011
Jahresbeginn

Jahresende = Jahresbeginn

Mit einem Foto vom Erdaushub endete der Baureport 2010 und mit einem neuen Foto vom Erdaushub beginnt 2011. Das Foto vom Januar zeigt den Blick auf die Erbaushubarbeiten im Bereich der Vogelsbergsiedlung.

Im Foto rechts ist der Damm zu sehen, hinter dem die Vogelsbergsiedlung von Hechtsheim liegt. Am Fuße des Damms sieht man den betonierten Kopfbalken der Vogelsbergwand. Die Wand wird den Höhensprung zwischen der tief liegenden Autobahn und dem Vogelsbergdamm überbrücken.
Links im Foto ist der Trägerbohlverbau zu betrachten, der die bereits tiefergelegte Richtungsfahrbahn Bingen von der Baustelle trennt. Zu sehen sind sowohl die senkrechten Stahlträger und die waagrechte Holzverbohlung, als auch Teile der Rückverankerung.
Bagger und LKW heben die Erde im Bereich der zukünftigen Richtungsfahrbahn Frankfurt aus.