Chronologie im Ausbau der A60
1960 | 1970 | 1986 | 1989 | 1990 | 1992 | 1994 | 1999 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 |

1960
Der Mainzer Ring wurde in den 60er Jahren als Umgehung für Mainz im Zuge der Bundesstraße B9 gebaut.

1970
Ausgelöst durch das allgemein stark ansteigende Verkehrsaufkommen, wurden bereits in den 70er Jahren erste Planungen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf der A 60 durchgeführt. Hierbei wurden verschiedene Querschnittsvarianten und Knoten-punktsverbesserungen entwickelt. Diese Planungen stießen aber auf Widerstand, da plausible Verkehrsprognosen fehlten und die Umweltverträglichkeit noch nicht ausreichend nachgewiesen war.

1986
Mitte der 80er Jahre wurden detaillierte Untersuchungen zur Verkehrsentwicklung angestellt. Im Jahr 1986 wurde ein maßgebliches Gutachten zum Ausbau des Mainzer Ringes fertiggestellt. Hierin wurde die Verkehrsentwicklung prognostiziert und die Umweltverträglichkeit des geplanten Ausbaus untersucht.

Die gutachterliche Empfehlung lautete: „ ...die verkehrliche Entwicklung macht einen 6streifigen Ausbau vom Autobahndreieck bis zur Anschlussstelle Laubenheim notwendig...“. top

1989
Anfang des Jahres 1989 wurde von der Landesstraßenverwaltung eine Arbeitsgemein-schaft von verschiedenen Ingenieurbüros mit der Planung des Autobahnausbaus beauftragt. Der Arbeitsgemeinschaft gehörten neben Straßenplanern auch Architekten, Umwelt- und Entwässerungsplaner, Lärmexperten und Tragwerksplaner an.

Die Zielsetzung der Planung war nicht nur die reine Verbesserung der Verkehrsqualität, sondern in gleichem Maß auch die Vermeidung bzw. Minimierung von vorhandenen und zukünftigen Umweltbeeinträchtigungen. top

1990
Aus den zuvor genannten Zielsetzungen heraus wurde in den Jahren 1989 und 1990 unter Beteiligung eines „projektbegleitenden Beirats“, der sich aus Teilnehmern der Straßenverwaltung, Stadtverwaltung Mainz, Fraktionen des Mainzer Stadtrates und der damaligen Bezirksregierung Neustadt zusammensetzte, ein Planungskonzept für den Umbau des Mainzer Ringes erstellt. top

1992
Im weiteren Planungsverlauf wurde klar, dass auf Grund der hohen Kosten und dem enormen Umfang der Gesamtmaßnahme nicht mit der Umsetzung „im Ganzen“ gerechnet werden konnte. Entsprechend der unterschiedlichen verkehrlichen Bedeutungen wurde im Sinne einer möglichst schnellen Umsetzung der „Mainzer Ring“ in drei Teilabschnitt unterteilt:

Anschlussstelle Heidesheim bis Anschlussstelle Finthen

Anschlussstelle Finthen bis Autobahnkreuz Mainz Süd

Autobahnkreuz Mainz Süd bis Weisenauer Rheinbrücke

Im Bundesverkehrswegeplan wurde der Abschnitt vom Autobahnkreuz Mainz Süd bis zur Weisenauer Rheinbrücke in den „vordringlichen Bedarf“ eingestuft und die Erarbeitung der Genehmigungsplanung beauftragt. top

1994
Zu Beginn des Jahres 1994 wurde das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt vom Autobahnkreuz bis zur Weisenauer Rheinbrücke eingeleitet. Parallel dazu wurde die Planung beim Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung vorgelegt.

Bedingt durch berechtige Einsprüche im Planfeststellungsverfahren, insbesondere aber auch durch die Forderung des BMV auf drastische Einsparung von Kosten, wurde eine Überarbeitung der Planung notwendig. top

1999
Im Zeitraum von 1994 bis Mitte des Jahres 1999 wurden ergänzende Studien und Variantenuntersuchungen zur Überplanung des Abschnittes vom Autobahnkreuz bis
zur Weisenauer Rheinbrücke angefertigt.

Weiterhin wurden in Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium Maßnahmen
und Planungsänderungen zur Kosteneinsparung erörtert.

Ende des Jahres 1999 wurde ein neues Planfeststellungsverfahren durchgeführt. top

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