| Chronologie im Ausbau der A60 | |||
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02.12.2004 Neue Internetseite für die Baustelle Dass der Ausbau der A 60 nicht ohne Einschränkungen für den fließenden Verkehr durchgeführt werden kann, war allen Beteiligten von Anfang an klar. Aus diesem Grund wurde der Information der Kraftfahrer ein besonderes Augenmerk geschenkt. Neben Informationen über bevorstehende Eingriffe in den Verkehr durch die Tagespresse wurde eigens eine Internetseite zum Ausbau der A 60 erstellt. Hier finden Interessierte schon seit Beginn der Baumaßnahme im Jahr 2001 aktuelle Informationen. Neben der grundlegenden Darstellung des geplanten Autobahnausbaus steht vor allem die Information über Verkehrsbehinderungen im Vordergrund. ![]() Um das Informationsangebot zu aktualisieren und übersichtlicher zu gestalten, hat das Projektbüro Mainzer Ring zusammen mit einer Wiesbadener Werbeagentur den Internetauftritt jetzt grundlegend neu gestaltet. Neben der Erweiterung des Informationsangebots galt es auch das Web-Design an die einheitliche Gestaltungsvorgabe des Landesbetriebs anzupassen. Aber die Neugestaltung der Optik war nicht alleine Grund für eine neue Seite. Vor allem die Angaben zum Bau und den begleitenden Maßnahmen wurden dem aktuellen Stand angepasst und übersichtlicher geordnet. Außerdem wurde innerhalb der Seitenstruktur Platz geschaffen für weitere Informationen, die nach und nach folgen werden. Direkter wurde auch der Weg zum Kontaktformular, das jetzt sofort über die Einstiegseite oder das eMail-Symbol erreicht werden kann. Hier besteht die Möglichkeit, mit dem Projektbüro in Verbindung zu treten. Dieses Angebot war schon auf der alten Seite vorhanden und wurde rege genutzt. Viele Verkehrsteilnehmer haben Fragen zur aktuellen Bausituation gestellt, Anregungen aus Sicht des täglich durch die Baustelle fahrenden Kraftfahrers übermittelt, Kritik an ungünstigen Verkehrsverhältnissen geübt oder auch Lob für die alles in allem gut verlaufenden Bauarbeiten ausgesprochen. ![]() "Für uns waren die Hinweise der Kraftfahrer immer sehr wertvoll", so Wolfgang Zillien, der beim Projektbüro Mainzer Ring für die Öffentlichkeitsarbeit und den Internetauftritt zuständig ist. "Durch die Rückmeldungen war erkennbar, wie die Verkehrsteilnehmer unsere Baustelle und die damit einhergehenden, teilweise recht komplizierten provisorischen Verkehrsführungen wahrnehmen bzw. wo sich nach deren Meinung Probleme auftun. Wenn man täglich mit der Baumaßnahme beschäftigt ist und alle Hintergründe kennt, nimmt man vieles anders wahr, als ein Kraftfahrer, der vielleicht erstmals durch die Baustelle fährt." Durch den ständigen Abgleich der praktischen Arbeit vor Ort und den Hinweisen der Verkehrsteilnehmer war das Projektbüro häufig in der Lage, die Verkehrsführung so zu gestalten, dass trotz des notwendigen Eingriffs in den Verkehrsablauf, ein einigermaßen flüssiges Fortkommen für die Fahrzeuge möglich war. Manfred Borell, Leiter des Projektbüros, wünscht sich, dass die Verkehrsteilnehmer weiterhin rege Gebrauch vom Kontaktformular machen. "Jeder Hinweis, jede Anregung ist für uns wichtig. Natürlich ist es auch schön, wenn man anhand positiver Rückmeldungen erkennt, dass die Anstrengungen, die wir beim Ausbau der A 60 unternehmen, von den Verkehrsteilnehmern auch honoriert werden", so Borell. top |
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13.09.2004 Nur noch ein kurzes Stück Autobahn, dann kommt der Tunnel Bevor mit dem Kernstück des Autobahnausbaus dem Tieferlegungsbereich bei Hechtsheim begonnen werden kann, müssen die angrenzenden Abschnitte fertiggestellt sein! mit dieser klaren Vorgabe sind die Fachleute des Projektbüro Mainzer Ring seinerzeit in den Autobahnausbau gestartet. Jetzt knapp drei Jahre nach dem Baubeginn wird ein letztes kurzes Stück Fahrbahn östlich der Anschlussstelle Weisenau ausgebaut. ![]() Im Spätjahr 2001 nahmen die ersten Bagger entlang der Autobahn ihre Arbeit auf, aber bereits Monate zuvor wurde im eigens vor Ort in Hechtsheim eingerichteten Projektbüro der Bauablauf für den Ausbauabschnit zwischen dem Autobahnkreuz Mainz-Süd und der Rheinbrücke im Detail geplant. "Allen Beteiligten war von Anfang an klar, dass die Verkehrsführung während der Bauzeit ein schwieriges Thema werden würde, dem man sehr viel Aufmerksamkeit schenken muss", so der Leiter des Projektbüro, Manfred Borell. Die klare Vorgabe lautete schließlich: Ausbau der A 60 unter fließendem Verkehr. Um in jeder Bauphase mindestens zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung anbieten und einen möglichst störungsfreien Verkehrsfluss sicher stellen zu können, konnte nur abschnittsweise gebaut werden. Erst mussten die westlich und östlich angrenzenden reinen Straßenbauabschnitte fertiggestellt werden, bevor mit dem zentralen Tieferlegungsbereich begonnen werden konnte. ![]() Mit dem jetzt begonnenen Bauaschnitt (im Schaubild orange dargestellt) werden im östlichen Abschnitt die letzen noch fehlenden 500 m der durchgehenden Autobanfahrbahn verbreitert und die Auffahrtrampe von der Max-Hufschmidt-Straße in Fahrtrichtung Frankfurt ausgebaut. Nach derzeitiger Bauzeitplanung werden gegen Ende Oktober die Arbeiten zwischen der Anschlussstelle und dem Steinbruch abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2005 beginnen dann die umfangreichen Bauarbeiten zur Tieferlegung der A 60. top |
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09.09.2004 Jetzt stehen wieder zwei Radwege zur Verfügung Für Fahrradfahrer und Fußgänger, die den Rhein bei Weisenau überqueren wollen, stehen mit der Fertigstellung des nördlichen Radweges ab kommender Woche wieder zwei getrennte Wege zur Verfügung. ![]() Zusammen mit der Verbreiterung der Autobahn wurden auch die beiden südlich und nördlich auf der Rheinbrücke verlaufenden Radwege neu angelegt. Ihre Lage musste trotz der Erweiterung der Autobahn von vier auf sechs Fahrspuren zwar nicht verändert werden, sie erhielten dennoch neue Fahrbahnbeläge und wurden durch stabile Betongleitwände von der Autobahn abgetrennt. Hinter der mit einem zusätzlichen Aufsatzgeländer versehenen Schutzwand fühlen sich Radler und Fußgänger sicherer. Früher waren Kraftfahrzeuge und Radfahrer nur durch einen recht flachen Betonhöcker und Schutzplanken voneinander getrennt. Anfang diesen Jahres konnte der südliche Radweg wieder freigegeben werden. Mit Abschluss der Bauarbeiten an der Anschlussstelle Laubenheim gibt es nun auch wieder eine nördlich verlaufende Verbindung für den nichtmotorisierten Verkehr. top |
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08.07.2004 Ab Ende Juli freie Fahrt in Laubenheim Der Ausbau der Anschlussstelle Laubenheim - von der verkehrlichen Abwicklung bislang der schwierigste Abschnitt - steht kurz vor dem Abschluss. Die bislang noch ausstehenden nördlichen Hälften der Bauwerke über Bahn und Bundesstraße sind mittlerweile saniert und mit einer neuen Abdichtung versehen. Die Fahrspuren der Autobahn sind auf ihr neues Maß verbreitert. Es fehlt nur noch die letzte Asphaltschicht auf der zukünftigen Ausfahrtspur von Frankfurt in Richtung Mainz Innenstadt und die Betongleitwand, die den parallel verlaufenden Radweg von der Autobahn trennt. Nach derzeitigem Stand sollen die Arbeiten bis Ende Juli abgeschlossen sein. Dann stehen den Radfahrer wieder zwei getrennte Wege über die Brücke zur Verfügung und die Kraftfahrer dürfen sich über ein weiteres Stück frei befahrbare Autobahn freuen. ![]() top |
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22.04.2004 In Laubenheim geht's in die letzte Runde Bereits im Juni 2003 war allen Beteiligten klar, dass mit Beginn der Bauarbeiten an der Anschlussstelle Laubenheim der Ausbau der A 60 in seine bislang brisanteste Phase kommen würde. Galt es doch, die durchgehende A 60 auf engstem Raum unter fließendem Verkehr auszubauen und gleichzeitig die Brückenbauwerke über B 9 und Bahn zu sanieren. Es war nicht immer leicht, den Fahrzeugströmen auf Autobahn und Bundesstraße eine ausreichende Anzahl von Behelfsfahrbahnen zur Verfügung zu stellen und gleichzeitg Raum zu schaffen für die Bautätigkeit. Ständig musste abgewogen werden, zwischen dem Wunsch der Baufirmen nach einem möglichst großem Arbeitsfeld und den Interessen der Kraftfahrer. Bis Anfang Dezember letzten Jahres wurde im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Laubenheim und der Weisenauer Rheinbrücke die südliche Hälfte der Fahrbahn (Fahrtrichtung Frankfurt) verbreitert und die jeweils südlichen Hälften der Brückenbauwerke über B 9 und Bahnlinie saniert. Danach musste Winterpasue eingelegt werden. Mitte April haben nun die Arbeiten am nördlichen Teil des Bauabschnittes begonnen. In den nächsten Monaten steht die Verbreiterung der restlichen Fahrbahnen in Fahrtrichtung Bingen und die Sanierung der nördlichen Hälften der Bauwerke an. ![]() Die Einrichtung der provisorischen Verkehrsführung ist abgeschlossen und die Sanierung der Betonbauwerke wurde bereits begonnen. Nach derzeitigem Stand will das Projektbüro Mainzer Ring Ende Mai mit den Arbeiten so weit sein, dass in Fahrtrichtung Bingen wieder zwei durchgängige Fahrspuren und eine zusätzliche Spur ab der - von der B 9 kommenden - Auffahrt Worms-Bingen zur Verfügung gestellt werden können. Damit sollte sich auch eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse einstellen. Derzeit kommt es abends in Fahrtrichtung Bingen zu Rückstaus vor der Baustelle in Laubenheim. Ab Mitte Juni werden Bauwerksanierung und Straßenbau so weit fortgeschritten sein, dass der Fahrtrichtung Frankfurt wieder drei uneingeschränkte Fahrspuren zur Verfügung gestellt werden können. Ob sich dadurch der im Moment zu verzeichnende morgendliche Rückstau in Richtung Frankfurt verringern wird, ist derzeit nicht abzuschätzen. Da eine auch Mitte April eingerichtete Baustelle auf der hessischen Seite den Verkehr ebenfalls behindert. Am Mainspitzdreieck werden vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Darmstadt derzeit Vorbereitungen für Abriss und Neubau einer Brücke über die A 60 getroffen. ![]() top |
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01.04.2004 Für die Radfahrer wird es bequemer Die seit langem gewünschte Radwegerampe, die den Laubenheimer Dammweg mit der Weisenauer Autobahnbrücke verbindet, steht den Radfahrern seit Anfang März zur Verfügung. Bisher konnte man vom - bei Radfahrern beliebten - Dammweg nur über steile Treppenaufgänge den Radweg erreichen. Eine Rampe stand nur an der vielbefahrenen Oppenheimer Straße zur Verfügung. Über die neue 2,50 Meter breite und rund 150 Meter lange Auffahrt kann der südliche Radweg der Rheinbrücke sicher erreicht werden. Die Steigung ist mit knapp 8,8 Prozent so moderat ausgefallen, dass auch ungeübte Radler und Kinder den Anstieg meistern können. Wie zu vernehmen war, freuen sich bereits die 'rechtsrheinischen Schoppenstecher', die jetzt per Fahrrad bequem die linksrheinischen Straußwirtschaften besuchen und auf diese Weise ihre Autos zuhause lassen können. Die Polizei sieht dies sicherlich gerne. Auf diese Weise leistet die neue Radwegerampe auch noch einen Beitrag zur allgemeinen Verkehrssicherheit. ![]() top |