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| Chronologie im Ausbau der A60 | ||||||
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12.5.2006 Wieder verschwindet eine Autobahnbrücke … Nach dem Teilabbruch der Autobahnbrücke über der Alten Mainzer Straße (K9) im August 2005, wird nun über der Geschwister-Scholl-Straße (L425) der nächste Teilabbruch einer Autobahnbrücke stattfinden. Mit dem Abbruch der nördlichen Autobahnbrücke (im unteren Foto: rechter Brückenteil) über der Geschwister-Scholl-Straße verschwindet der erste Teil der Autobahnbrücke. Auf dem südlichen Teil der Autobahnbrücke, fließt weiterhin der Autobahnverkehr. Wie auch an der Alten Mainzer Straße (K9) wird nördlich des früheren Mittelstreifens die Autobahn A60 tiefer gelegt. Sobald der Autobahnverkehr provisorisch im nördlichen Autobahntunnel fließt, wird der südliche, zweite Teil der Autobahnbrücke abgebrochen. Dann wird die Autobahnbrücke über der Geschwister-Scholl-Straße verschwunden sein. Mit Ende der Baumaßnahme wird die Autobahn im Tunnel, unter der Geschwister-Scholl-Straße, sein. ![]() Der Abbruch erfolgt unter Vollsperrung der Geschwister-Scholl-Straße und der Straße "Margarf-Fischer-Siedlung". Betroffen sind neben Autofahrern auch Fußgänger, Radfahrer und der öffentliche Personennahverkehr. Nur der Autobahnverkehr fließt ohne Sperrung weiter. Denn beide Fahrtrichtungen der Autobahn werden auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt im Süden geführt. Die ehemalige Richtungsfahrbahn Bingen im Norden ist Baufeld (siehe Foto oben). Hier findet der Abbruch des nördlichen Teils der Autobahnbrücke statt.
An der Geschwister-Scholl-Straße wird zuerst die Straßenausstattungen, wie zum Beispiel Schutzplanken und Stahlgeländer von der Brücke entfernt. Im Anschluss wird die 830 Quadratmeter große Asphaltschicht mit einer "Kaltfräse" abgefräst. Am Freitag den 12. Mai 2005, stehen Kettenbagger zum Abbruch bereit. Doch bevor sie starten musste noch die Oberleitung der Straßenbahn für die Dauer des Abbruchs abgehängt werden und sowohl die Gleisanlage als auch die Fahrbahn der Geschwister-Scholl-Straße geschützt werden. ![]()
Die Autobahnbrücke ist ein 3-feldriges Bauwerk aus den sechziger Jahren. Die Stützweiten der Randfelder, über der Margraf-Fischer-Siedlung und den Rad- und Gehweg östlich der L425, betragen 15 Meter. Das mittlere Feld über den Gleisen und der Fahrbahn hat eine Stützweite von 27 Meter.
Zum Abbruch der Brücke rücken 5 Kettenbagger den insgesamt ca. 1.740 Kubikmeter zu Leibe; wobei ca. 900 Kubikmeter in den zwei Stützen (Unterbau) stecken und der Rest in der "Straße" (Überbau). Die mit Hydraulikhammern und -scheren zerkleinerte Brücke, wird als Betonbruch mit Radlader auf LKW´s geladen und zu einer Recyclinganlage gefahren. ![]()
Nach dem Rückbau der Schutzmaßnahmen, Montage der Straßenbahnoberleitung und Kontrolle sowohl des Straßenbahngleises als auch des Fahrbahn wird die Strecke wieder am Montag, den 15.5.06 um 4:00 Uhr frei gegeben.
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12.7.2006 Blick von der Geschwister-Scholl-Straße nach Weisenau ![]() |
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6.9.2006 Blick in den Laubenheimer Steinbruch ![]() Der durch die Tieferlegung der Autobahn anfallende Boden - etwa 800.000 Kubikmeter - wird im Laubenheimer Steinbruch eingebaut. Für den Transport des Bodenaushubs sind ca. 40.000 Lastkraftwagen nötig. Sie fahren auf separaten Baustraßen außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums.
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20.10.2006 L425-Faltblatt
Das L425-Faltblatt zeigt Ihnen, wie der Autobahntunnel gebaut wird und der Verkehr der Geschwister-Scholl-Straße (L425) weiterhin fließt.
L425-Faltblatt Teil 2 (Innenseite) komplett downloaden (pdf / 572 kb)
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